Getanzte Leidenschaft

STATIONEN EINER TANZKARRIERE


…während oben die Körper verschmolzen sind, tragen unten vier Beine ein hitziges Gefecht aus. Stravaganza – der Name ist Programm.

 

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Gründung des Tango-Duos Stravaganza gehören Ulrike Schladebach und Stephan Wiesner zu den Protagonisten der europäischen Tango Argentino-Szene. Höchsten Ansprüchen verpflichtet haben sich hier zwei Tänzer gefunden, die den Tango neu inszeniert und sich durch gegenseitige Inspiration auf die Suche jenseits etablierter Strukturen begeben haben.

 

Nach einer professionellen Tanzausbildung in Buenos Aires erarbeiteten die beiden sich ihren unverwechselbaren Stil, der bald auf sie aufmerksam werden ließ. Einladungen auf internationale Tango-Festivals, zahlreiche Fernseh-Features, Theater- Oper- und Filmengagements festigten ihren Ruf als bestes Tango-Duo Berlins, das selbst in Argentinien für Furore sorgt (STERN).

 

In schwindelerregendem Tempo sieht der Berliner FREITAG sie in der Komischen Oper von der Rivalität der Geschlechter erzählen. Zur Eröffnung des europäischen Kulturstadtjahres im Weimarer Nationaltheater bescheinigt ihnen die THÜRINGER ALLGEMEINE,  ein existentielles Tango-Duell getanzt zu haben. Nach einem sechsmonatigen Engagement  an der Oper Kiel in Astor Piazzollas Oper „Maria de Buenos Aires“ befinden die KIELER NACHRICHTEN, dass hier der Tango gleichsam zum Mythos emporgetanzt wurde – eine tänzerische wie choreografische Höchstleistung ohnehin. Die BERLINER BZ zeigt sich beim Auftritt von Stravaganza im Deutschen Theater beeindruckt  von Eleganz in Reinkultur und furioser Beinarbeit.

Die WESTDEUTSCHE ZEITUNG verkündet: Machismo trifft Frauen-Power.  Für die renommierte Schweizer Kulturzeitschrift  DU aus Zürich zeigen Hochleistungstänzer, was es bedeutet, den Verstand zu verlieren. Die FAZ würdigt ihren Tanz  als den Inbegriff einer reflektierten Körpersprache, der durch virtuoses Spiel mit klassischen und neu ersonnenen  Chiffren des Tango besticht. Ihren  umjubelten Auftritt mit dem Brandenburgischen Staatsorchester in der Berliner Philharmonie erklärt die MÄRKISCHE ODERZEITUNG zur Tango-Kunst. EL PAÌS aus Montevideo urteilt: Eines der Glanzlichter des Cumbre Mundial.  Anlässlich ihres Gastspiels an der Oper Kassel  staunt die HESSISCHE ALLGEMEINE  über auf artistisch spektakulärste Weise getanzte Dramen voll  flammender Leidenschaft und Erotik pur. Für die Berliner ZITTY sind hier Profis am Werk, die eine Sohle aufs Parkett legen, dass einem Hören und Sehen vergeht, und die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG behauptet: Stravaganza, das ist Metropolen-Tango.

Dieser Ansicht wollte sich auch das AUSWÄRTIGE AMT nicht verschließen, das Stravaganza als Kulturbotschafter Deutschlands zum 20.Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung nach Chicago einlud, wo sie vor den erstaunten Augen der begeisterten Amerikaner Tango statt  Schuhplattler tanzten.